Neonazis kamen und gingen auf Aufforderung: So stellt es die Polizei dar, die auch verletzte Beamte beklagt. Doch die Situation eskalierte wohl, weil die gewaltbereiten Neonazis 25 Minuten bei der Antifademo verharren durften. Das zeigt unsere eine Rekonstruktion: www.derstandard.at/story/300000...
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Samuel Winter
freelance journalist
Weil Missverständnisse kursieren: die „Identitären“-Demo am Samstag in Wien wurde mitnichten „verboten“. Untersagt wurde lediglich die eingereichte Wunschroute der IB. Eine fast genauso zentrale Route haben sie offenbar abgelehnt. Wenn sie nicht demonstrieren, dann aus eigener Entscheidung. 1/4
Servus Österreich 🇦🇹 Die FPÖ wurde in ihren ersten Jahren ausschließlich von #Altnazis geführt. Die komplette provisorische Gründungsspitze von 1955 hatte eine braune Vita, alle Chefs und Vizechefs bis 1959 ebenso. Das belegt die #NSDAP-Mitgliederkartei. Mein Stück für den SPIEGEL.
Die rechtsextreme Bewegung rät ihren Verbündeten, nicht zur Demo nach Wien zu kommen. Das ist eine gute Idee. www.derstandard.at/story/300000...
Eine Diversion sieht auch vor, dass auch die "Einstellung (des Beschuldigten) gegenüber gesellschaftlichen Werten" eine Rolle spielt. Zudem müsse die Diversion "ausreichen, um den Beschuldigten oder Nachahmungstäter von (weiteren) strafbaren Handlungen abzuhalten". Klappt ja super.
Die Identitären stehen vor der Absage ihres heurigen Aufmarschs, weil "nach massivem medialen Druck" die Demoroute nicht genehmigt wurde. Dass diese rechtsextreme Schlägertruppe nicht mehr von der Polizei eskortiert durch die Stadt marodieren darf, ist eine sehr gute Nachricht.
This speaks volumes about the entanglements between the parliamentary far right and the right-wing extremist activist scene. FPÖ-MP Fürst's post about Sellner and Vlaardingerbroek's ethnic-cleansing act, featuring an FPÖ video with the Dutch extreme-right activist, reposted by Martin Sellner.
Man stelle sich vor, eine andere verfassungsfeindliche, gewaltaffine Gruppe wie jene der Identitären würde durch Wien marschieren. Würde die Polizei auch den IS eskortieren? Auch dessen Symbole sind in Österreich verboten wie jene der Identitären. Mein Kommentar:
Gewalt passiert hier nicht ab und zu zufällig , nicht als „Unfall“ im System, nicht überraschend. Sie wird wöchentlich trainiert. Eine Analyse in der Wochenendausgabe von @fabianschmid.bsky.social und myself. www.derstandard.at/story/300000...
Eine „gewaltlose“ Bewegung mit zahlreichen Gewalttaten. Nachgezeichnet von @colettemschmidt.bsky.social und @fabianschmid.bsky.social
FPÖ-Lugner : Ein Herz für die Identitären-Demo. Der Politiker und Schwiegerson Bauunternehmers Richard Lugner hat eine Reihe von Berührungspunkten mit den Identitären. Mein Artikel: www.derstandard.at/story/300000...
September 2025, am helllichten Tag, mitten in Wien vor dem Parlament: Der Identitären-Kader Yannick W. reißt einen Passanten zu Boden und würgt ihn. Als Zuseher dabei: Philipp H., damals AUF1-Redakteur, und Andreas H., parlamentarischer Mitarbeiter des FPÖ-NR-Abg. Maxililian Weinzierl. 1/7
Samuel WinterWiener Identitären-Chef Yannick Wagemann schlägt vor dem Parlament auf Passanten ein und würgt diesen zu Boden. Ein schockierendes Video aus dem September 2025 zeigt, wie der Olympia-Burschenschafter und Martin Sellners rechte Hand brutal jemanden attackiert. Video für @stopptdierechten.at
Nach antisemitischer Attacke riss & entwendete ein FPÖ-Jungpolitiker eine Installation zum Lueger-Denkmal von @alonishay.bsky.social. Der fundamentalistisch-katholische Aktivist brachte das Banner laut Augenzeugen in die kath. Verbindung Frankonia. #diskussionsort www.derstandard.at/story/300000...