Das Kalkül des TS Interviews in der ZEIT besteht auch in der Simulation, man habe noch mal nachgedacht und überprüft, was man früher für Einwände gegen jemanden gebracht hat, der Rassismen verbreitet, und dann festgestellt: Er hat doch recht. Dadurch wird das, was TS damals gesagt hat, bestärkt.
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Jetzt wird die Sarrazin-Geschichte offenbar neu geschrieben: Zum neueren Rechtsruck/Zur Faschisierung gehört, dass ihre vormaligen (und ja immer nur zur Hälfte) diskreditierten "Vordenker" rehabilitiert und rückwirkend anerkannt werden, damit es in der Gegenwart ideologisch auch wieder passt.
Roland MeyerDie ZEIT entschuldigt sich bei Thilo Sarrazin, dass sie damals seine eugenischen Auslassungen kritisch kommentiert hat, sowas komme nicht wieder vor, schliesslich seien die Erkenntnisse der Rassenhygiene ja jetzt der allgemein anerkannte Forschungsstand, sorry nochmal #Faschisierung
How French theory captured the American mind. Including a (very short) review of my book „School of the South“ www.ft.com/content/5487...
Love a good prof slam: “It’s bewildering. It seemed weird and laughable,” Davis said of the indictment. “It felt like the length of the indictment was a cover for how thin it actually was. I’m a professor. I’ve seen people pad out papers when they’ve got nothing to say.”
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Das ist richtig gut gemacht. Kann ich nur empfehlen. www.arte.tv/de/videos/RC...
Heute erscheint mein Buch „Dialektik der Aufmerksamkeit“ als open access Publikation im Schwabe Verlag. Es handelt von einem Aspekt des Phänomens Aufmerksamkeit, über den in der gegenwärtigen Debatte zu wenig gesprochen wird, aber einst wurde: ihren grundsätzlich dialektischen Charakter.
„Was jedoch […] selten in den Mittelpunkt gerückt wird, ist die Rolle deutscher Medien beim Erstarken des Faschismus. Bereits 2017 konstatierte Kommunikationswissenschaftler Kai Hafez: „Die Resonanz des Rechtspopulismus (ist) auch eine journalistische Konstruktion.““ Ich schreibe hier neu über:
Wege in den wehrhaften JournalismusDas Erstarken von faschistischen Ideologien und von der AfD, aber auch soziale Medien und KI stellen den Journalismus vor große Herausforderungen. Zu meistern sind diese nur mit antifaschistischem Jou...taz.de