Die Uraufführung von Handkes neuem Stück im Salzburger Landestheater zeigt zwei Schauspieler, die einen Mann verkörpern, der mit sich selbst im Dialog steht. Trotz der sprachlichen Finesse bleibt die Handlung fragmentarisch und unkonkret.
Das Ende der GewissheitDie Salzburger Festspiele erweisen Peter Handke die Ehre. Mit Gehstock und Hut nahm der 83-jährige Nobelpreisträger Montagabend den Applaus des Publikums entgegen. „Schnee von gestern, Schnee von morgen“ heißt das Stück, das er dem Schauspieler Jens Harzer auf den Leib geschrieben hat. Es geht darin um alles und nichts – Harzer und Marina Galic meistern dabei eine Herkulesaufgabe.orf.at